
Karlsruher Eislauf- und Tennisverein e. V.
Kurzchronik:
- 23.05.1911
- Gründung des "Karlsruher Eislauf-Vereins" auf Initiative von Dr. Gilbert Fuchs
- 29.04.1913
- Umbenennung in "Karlsruher Eislauf- und Tennisverein" nach Satzungsänderung
- 04.11.1927
- Annahme der Vereinsfarben: Rot-Weiß
- 1939
- ff. Vollständige Einstellung des Spielbetriebs (1940). Zerstörung des Clubhauses, der Hausmeister-Wohnung, der Werkstätten und des Teehauses sowie Beschädigung der Platzanlage durch Bombenangriffe
- 1945
- Kurzzeitiges Verbot des Karlsruher Eislauf- und Tennisvereins durch die amerikanische Militärbesatzung
- 11.05.1946
- Wiedergründung des Karlsruher Eislauf- und Tennisvereins auf Initiative von Albert Esswein
Gründungsmitglieder:
Blumenfeld, F. / Dell, Wilhelm / Freydorf, Rud. von / Fuchs, Gilbert Dr. / Heil, Alb. / Hugel, Herm. / Kraus, Otto Dr. / Krumm, Ferdinand Dr. / Müller, Max / Overlach, Emil / Ronneburg, Willi / Ruprecht, H. / Steinel, Otto / Stocker, Rud.
Persönlichkeiten:
Fuchs, Bill Dr. / Fuchs, Gilbert Dr. / Uckermann, Meta Freiin von / Wegele, Karl
Vereinsgeschichte
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1913
- Gründung der ersten öffentlichen Tennisabteilung Karlsruhes
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1913
- Abschluss eines Pachtvertrages mit 20-jähriger Laufzeit für ein 18 000 qm großes Geländes an der Alb (beim Kühlen Krug) mit der Stadt Karlsruhe. Bau und Inbetriebnahme einer 4 500 qm großen Eisbahn nach viermonatiger Bauzeit
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1914 - 1918
- Die Einstellung des Spielbetriebs führt zum Erliegen des Vereinslebens. Die geplante Ausrichtung der Deutschen Eislauf-Meisterschaft im Jahr 1915 entfällt kriegsbedingt
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1914
- Inbetriebnahme der Tennisanlage
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1914
- Ausrichtung des ersten Club-Tennisturniers
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1919 - 1920
- Bau eines Clubhauses und einer Hausmeister-Wohnung mit finanzieller Unterstützung der Gebrüder Dr. Willy und Oskar Huber (Eigentümer der Firma Raab Karcher)
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1927 - 1939
- Ausspielen der Süddeutschen Meisterschaft im Herren-Einzel und der Badischen Meisterschaft im Damen-Einzel
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1927
- Anlage eines sogenannten en-tout-cas-Platzes mit finanzieller Unterstützung des 1. Vorstands Oskar Huber
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1929 - 1930
- Ausrichtung der südwestdeutschen Eis-Meisterschaften
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1931
- Gründung einer Juniorenabteilung unter der Leitung Professor Karl Wegeles und seiner Frau Anni
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1934
- Bau eines Teehauses nach den Plänen des Mitglieds Professor Hermann Göhler
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1939 - 1945
- Vollständige Einstellung des Spielbetriebs (1940). Gegen Kriegsende werden das Clubhaus, die Hausmeister-Wohnung, die Werkstätten sowie das Teehaus zerstört sowie die Platzanlage durch Bombenangriffe stark beschädigt
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1946 - 1948
- Wiederaufbau der Tennisanlage finanziert durch Mitgliedsbeiträge und Spenden
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1948
- Ausrichtung des ersten Club-Turniers nach dem 2. Weltkrieg
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1949 - 1954
- Anlage neuer Tennisplätze (en-tout-cas-Plätze) und Bau des heutigen Clubhauses finanziert durch Fritz Frey
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1961
- Jugendabteilung gewinnt die Badischen Mannschaftsmeisterschaften
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1961
- 50-jähriges Vereinsjubiläum
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1965
- Bau und Einweihung einer Zweifeld-Halle (Halle Nr. 1)
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1968
- Aufbau einer Seniorinnenmannschaft
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1970
- Auflösung der Eislaufabteilung
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1979 - 1985
- Juniorenmannschaft wird sieben Mal in Folge Bezirksmeister
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1980
- Bau einer zweiten Tennis-Halle sowie Renovierung der Halle Nr. 1
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1983 - 1985
- Junioren und Juniorinnen werden drei Mal in Folge Bezirksmeister
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1984
- Herrenmannschaft wird Badischer Meister und steigt in die Regionalliga auf
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1985
- Junioren und Juniorinnen erringen die Badische Meisterschaft
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1985
- Damenmannschaft belegt den zweiten Platz in der Oberliga
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1986
- Erstmalige Ausrichtung der Karlsruher Schüler-Tennismeisterschaften in Zusammenarbeit mit der Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe
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1986
- Neujahrsempfang anlässlich des 75-jährigen Jubiläums
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2004
- Zerstörung der Geschäftsstelle und der Tennishalle durch Brand, bei dem auch historisch relevante Unterlagen vernichtet werden
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